Public Cloud - Allgemeine Fragen

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Nitrado setzt für die Public Cloud auf modernste Open-Source-Technologien und entwickelt selbst an diversen Projekten mit um die Open Source Community weiter voranzubringen.

FAQ - Allgemeine Fragen

Was ist eine Public Cloud?

Eine Public Cloud ist ein großer Zusammenschluss von enormer Rechenkapazität bei großer Flexibilität. Dieser besteht bei Nitrado aus einem zentralen Enterprise SSD Storage, die in sich ausfallsicher ist durch redundante RAID Controller, sowie redundanter Stromversorgung. Der andere große Baustein sind die sogenannten Compute-Nodes, auf denen die eigentlichen Cloud Server gestartet werden. Diese werden oft auch als vServer, VPS oder Root Server bezeichnet. Die Compute-Nodes werden stetig erweitert um optimale Server-Performance garantieren zu können. Dieser Aufbau ermöglicht unter anderem auch Live-Migrationen der Instanzen um bei Lastspitzen genügend Leistung zur Verfügung zu stellen.

Was ist ein Cloud Server?

Ein Cloud Server ist ein virtueller Server, oft auch "vServer", "VPS" bzw. "Virtual Private Server" oder "Root Server" genannt, welcher dynamisch um Ressourcen erweitert oder verkleinert werden kann. Dieser Server teilt sich Ressourcen eines sog. Compute-Nodes (siehe "Was ist eine Public Cloud?") und hat durch die von Nitrado bereitgestellte Infrastruktur eine sehr hohe Verfügbarkeit. Der Cloud Server kann individuell konfiguriert werden und hat als Merkmale die Anzahl der CPU Kernel (vCPU), Arbeitsspeicher, SSD Speicherplatz, Traffic, Anzahl an IP Adressen, sowie das Betriebssystem.

Was kann mit einem Cloud Server gemacht werden?

Mit einem von Nitrado gemieteten Cloud Server können sämtliche Dienste installiert werden, die unter den Betriebssystemen lauffähig sind. Dies geht von Game und Voice Servern, wie Minecraft, ARK: Survival Evolved oder auch Teamspeak 3 Servern, bis zu Web Hosting für z.B. für Wordpress oder Foren und Wikis. Auf einem solchen vServer bzw. VPS können natürlich auch mehrere Anwendungen gleichzeitig installiert und gestartet werden.

Wie kann ich auf den Cloud Server zugreifen?

Auf einem Cloud Server besteht, wie bei vServern bzw. VPS, Vollzugriff auf das Betriebssystem. Für Linux steht standardmäßig nach der Installation der Zugriff als "root"-User per SSH (z.B. mit PuTTY) zur Verfügung. Windows Server hingegen können per Remote Desktop (RDP) als Administrator verwaltet werden.

Können Game Server auf dem Cloud Server gestartet werden?

Nitrado bietet spezielle Images an, für die ein erweitertes Webinterface zur Installation und Verwaltung unter anderem für Game Server zur Verfügung steht. Auf dem gemieteten Cloud Server wird ein Hintergrundprozess (Daemon) gestartet, der mit dem Nitrado-Backend verschlüsselt kommuniziert, um die Aktionen des Webinterfaces auszuführen. Dies ermöglicht eine schnelle und sichere Kommunikation zwischen Webinterface und Server. Neue Game oder Voice Server können dann einfach per Klick installiert und konfiguriert werden.

Wie lange dauert die Einrichtung eines virtuellen Servers in der Cloud?

Die Einrichtung, sowie Down- und Upgrades der Nitrado Cloud Server werden in wenigen Sekunden vollautomatisiert bereitgestellt bzw. durchgeführt.

Können zusätzliche Kosten anfallen? / Was passiert bei Traffic-Überschreitung?

Nitrado glaubt an das Prepaid-Konzept und hat es auch bei den Cloud-Servern konsequent umgesetzt. Du hast volle Kontrolle über alle anfallenden Kosten. Selbst bei einer Überschreitung des Ultra Speed Trafficvolumens wird lediglich die Bandbreite auf 100 MBit/s verringert - immer noch ausreichend für die allermeisten Anwendungen und ohne zusätzliche Kosten.

Es besteht dann immer noch die Möglichkeit zusätzlichen Ultra Speed Traffic zu buchen, falls höhere Geschwindigkeiten benötigt werden.

Wer hat Zugriff auf meinen Server?

Die einzigen Mitarbeiter mit Zugriff auf die Infrastruktur Cloud Server ist ein Kern-Team von besonders erfahrenen Administratoren, die die Umgebung entwickelt haben und betreuen.

Unsere internen Richtlinien verbieten ohne explizite Zustimmung des Kunden jeglichen Zugriff auf Daten innerhalb der Cloud Server. Wir fühlen uns dem Ethik-Code für Systemadministratoren verpflichtet und sind als deutsches Unternehmen zusätzlich an das (international einmalige, weil besonders strenge) deutsche Datenschutzgesetz gebunden.

Wie sicher sind die Cloud Server?

Nitrado ist stolz darauf, die gängigen Best Practices zu erfüllen und in vielen Belangen weit zu übertreffen. Für die nächsten Jahren strebt Nitrado die Industrie-Zertifizierungen an, die die Sicherheit unserer Systeme von offizieller Stelle bestätigt. Das Angebot ist so konzipiert, dass es auch Firmen mit besonders hohen Ansprüchen angeboten werden kann.

Bei der Sicherheit von Hosting-Umgebungen kommt es auf sehr viele kleine Details an, die alle korrekt umgesetzt sein müssen. Manche davon sind für den Kunden sichtbar (zum Beispiel die Handhabung von Kennwörtern für Mitarbeiter), der Großteil betrifft aber die internen Prozesse.

Das bedeutet unter Anderem: eine sorgfältige Risikoanalyse, sichere Konfiguration der Server, zeitnahes Einspielen von Updates, konsequente Prüfung von Code-Signaturen, Vier-Augen-Prinzip für alle Änderungen, Absicherung der internen Netzwerke, sichere und standardisierte Konfiguration der Arbeitsplätze und vieles mehr.

FAQ - Technische Fragen

Gibt es eine API? Was ist die Nitrapi?

Sämtliche Funktionen auf unserer Webseite und dem Webinterface sind auch über eine API (Programmierschnittstelle) zugänglich. Wir nutzen die Nitrapi intern für unser eigenes Webinterface und stellen alle Änderungen sofort auch der Community zur Verfügung.

Damit kannst du beispielsweise auf der eigenen Webseite einen Knopf einbauen, um einen Server neuzustarten oder den Status anzeigen. Du möchtest automatisiert 500 Server bestellen? Kein Problem! (Kontodeckung vorausgesetzt, aber auch fürs Aufladen gibt es eine API!)

Dies gilt übrigens auch für unser Gameserver-Angebot und ist in dieser Form in der Industrie einmalig.

Mehr Infos hier: https://doc.nitrado.net/

Java-SDK: https://github.com/nitrado/Nitrapi-Java

PHP-SDK: https://github.com/nitrado/Nitrapi-PHP

Swift-SDK: https://github.com/nitrado/Nitrapi-Swift

Auch die Nutzung mit anderen Sprachen ist sehr einfach. Du benötigst lediglich eine RESTful HTTP Library.

Welche Virtualisierungsmethode wird von Nitrado eingesetzt?

Die Nitrado Cloud Server werden dank KVM (Qemu) vollständig virtualisiert. Im Vergleich zu unflexibleren Lösungen wie OpenVZ hat diese Methode den Vorteil, dass zum Beispiel unter Linux eigene Kernel installiert werden können. Der Hypervisor (Compute-Node) - also die Basis der virtuellen Server - ist bietet dank aktiviertem SELinux höchste Sicherheit.

Welche Betriebssysteme stehen zur Verfügung?

Für die Nitrado Cloud Server stehen verschiedene Betriebssysteme (Images) für jeden Bedarf zur Verfügung. Diese lassen sich grob in Linux und BSD, sowie Windows unterteilen. Derzeit stehen folgende Images zur Verfügung:

  • Arch Linux (Plain)
  • CentOS 7 (Plain)
  • Debian 8 (Plain)
  • Debian 9 (Plain)
  • Fedora 25 (Plain)
  • Fedora 26 (Plain)
  • Fedora 27 (Plain)
  • Ubuntu 16.04 LTS (Daemon)
  • Ubuntu 16.04 LTS (Plain)
  • Windows Server 2012 R2 Standard (Plain)
  • Windows Server 2016 Standard (Plain)

Wie viele IP Adressen bekommt der Cloud Server?

Jeder Nitrado Cloud Server erhält standardmäßig eine IPv4 und eine IPv6 Adresse. Aktuell können wir nur jeweils eine IP Adresse anbieten.

Wie schnell ist ein vCore / CPU-Kern?

Die derzeit von Nitrado verwendeten CPU-Modelle der Cloud Server Compute-Nodes sind Intel Xeon E5-2699v4 Prozessoren mit 2.2GHz - 3.6GHz. Jeder Compute-Node hat zwei dieser Prozessoren, womit insgesamt 44 echte CPU-Kerne zur Verfügung stehen.

Wie hoch ist die Bandbreite eines Nitrado Cloud Servers?

Um jederzeit höchste Verbindungsgeschwindigkeiten zu garantieren, ist jede VM während des gebuchten Premium Traffics ohne Limitierung an das Internet angebunden. Die tatsächliche Datenrate hängt natürlich von weiteren Faktoren ab (Protokolloverhead, Bandbreite der Gegenstelle, ...). Die Anbindung der physikalischen Server (Hypervisor) ist entsprechend höher. Nach Überschreiten des Premium Traffics wird die Verbindungsgeschwindigkeit auf eine 100 MBit/s Traffic-Flatrate reduziert. Dies ist für die allermeisten Anwendungen mehr als ausreichend.